07 - Sünde und ihre Folgen

"Sünde trennt"

Wir versuchen nicht durch die Einhaltung eines in Stein gemeißelten Regelkatalogs Bestechungsgeld für den Tag des Gerichts zu sammeln. Uns wurden einfach die Augen dafür geöffnet, dass derjenige, der am meisten Schaden von unserer Rebellion gegen Gott davonträgt, wir selbst sind - und dass derjenige, der am meisten davon profitiert (Satan / Luzifer / der Teufel), uns abgrundtief hasst. Was können wir also tun? Seinen Lügen keinen Glauben mehr schenken und im Vertrauen zu Gott wachsen, der von Anfang an nur Gutes für uns im Sinn hat.

SongtexT

„Sünde und ihre Folgen“... was soll ich sagen? Was bist denn du bereit zu hör‘n? Dass man nicht mordet, nicht stiehlt, nach der Frau des ander‘n schielt? Das muss ich dir doch nicht erklär‘n! Du weißt, dass Lügen, so sehr sie dich in Sicherheit wiegen, manchmal zum Sterbebett noch mit dir geh‘n. Du weißt, dass Pornographie den Menschen achtet wie Vieh und diese Bilder deine Liebe zerstör‘n.
Und trotzdem tun wir‘s, und die kleinen Stimmen flüstern: „Einmal ist keinmal. Ein bisschen mehr wird auch noch geh‘n.“ Und trotzdem tun wir‘s, und wir sagen uns lüstern: „Ach, was ist denn schon dabei?“ Weil wir einfach nicht verstehn, dass
Sünde trennt! Sünde trennt dich von dem Leben, das du leben kannst. Sünde trennt! Sünde trennt dich von den Lieben, die du lieben kannst. Sünde trennt! Sünde trennt dich von dem Gott, an den du glauben kannst. Wir haben‘s alle nie erlebt – und Gott sei Dank – doch die absolute Trennung von Gott und seiner Welt muss doch die Hölle sein!
Was passiert in dir? Die Worte werden noch pene-tranter - Firewall an! (Dieser Bass ist auch viel interessanter.) Bevor die religiösen Spinner komm‘n, um dich zu belehr‘n, startet die Flak des inneren Monologs den Feind abzuwehr‘n. Du bist ein Dieb, wenn du für diesen Film nicht zahlen willst. Bist wie ein Mörder, wenn du jemanden mit Worten killst. Ein Ehebrecher, wenn du nur mit dem Gedanken spielst und deine Gedanken mit sexuellen Fantasien füllst.
Und trotzdem tun wir‘s, und die kleinen Stimm‘n beruhigen uns: „Haha... in uns‘rer aufgeklärten Welt, da macht das jeder so.“ Und wir tun‘s weiter, wir vergiften und betrügen uns: „Wenn jeder an sich selbst denkt, sind am Ende alle froh“, doch
(...)
Nein! Wir brauchen keinen „Gott“, um uns zu sagen, was wir tun und lassen soll‘n, wir haben unser‘n Kopf, mit dem wir fassen, was wir fassen woll‘n.Wir geh‘n unser‘n eigenen Weg, kennen falsch und richtig, wissen, wo wir herkomm‘n, wo wir sind und enden, ist nicht wichtig. Hier und jetzt geht es um Kohle, Spaß und große Brüste! Kein „man darf nicht“ mehr und kein „man müsste“! Wir sind frei! Die Könige der nächsten Generation! Wir sind das Update: Gott in der nächsten Version! Wir räumen jeden aus dem Weg, der uns entgegengeht, beißen und kratzen und reißen an uns, was uns zusteht. Und wenn wir vor Problemen steh‘n, dann... dann bist du selber Schuld! Geh mir aus den Augen mit deinen Gefühlen! Ich habe keine Geduld für diesen Schwachsinn! Es fühlt sich nicht mehr richtig an, ich glaub‘, ich mach‘ Schluss, kauf‘ mir ‘ne Knarre mit sechshundertsechsundsechzig Schuss, bau‘ mir ‘ne Mauer mit Stacheldraht und schließe mich ein, und während ich kauer‘ auf dem kalten Stein, bin ich ganz allein mit meinen Stimmen.

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