05 - Die Schöpfung

"Wenn Gott spricht"

Kein Design ohne einen Designer. Wir haben alle im Biologieunterricht gestaunt, wie viel intelligente Kreativität "Mutter Natur" offensichtlich besitzt. An all diese Ordnung, Struktur und Feinabstimmung jedoch ohne eine schöpferische Intelligenz dahinter zu glauben - dafür reicht unser Glaube nicht. Und wenn wir schon nicht drum herumkommen von einem Wesen auszugehen, das weitaus mächtiger, kreativer, technologisch fortgeschrittener, intelligenter ist und räumlich-zeitlich offenbar um einiges weniger eingeschränkt als wir - warum soll es dann nicht genauso gewesen sein, wie es in dem Buch steht, das in so vielen anderen Punkten richtig liegt?

Songtext

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Noch war es finster, die Erde war wüst und leer und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott trennte Licht von Dunkelheit und nannte das Licht „Tag“ und die Dunkelheit „Nacht“. Es wurde Abend, es wurde Morgen. Der erste Tag verging. Und Gott sprach: „Im Wasser soll ein Gewölbe entstehen, das die Wassermassen voneinander trennt!“ Und so geschah es: Er machte ein Gewölbe und trennte damit das Wasser, das die Erde bedeckte, von dem Wasser darüber und nannte das Gewölbe „Himmel“. Es wurde Abend und wieder Morgen, der zweite Tag war vergangen. Da sprach Gott: „Das Wasser auf der Erde soll zusammenfließen, damit das Land darunter erscheine!“ Und so geschah es. Gott nannte das trockene Land „Erde“ und das Wasser „Meer“. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: „Auf der Erde soll es grünen und blühen: Alle Arten von Bäumen und Pflanzen sollen wachsen und Samen und Früchte tragen!“ Und so geschah es. Und Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend, es wurde Morgen, der dritte Tag verging. Gott sprach: „Am Himmel sollen Lichter entstehen, die Tag und Nacht voneinander trennen, an denen man Zeiten, Tage und Jahre bestimmen kann.“ So schuf Gott die Sonne, den Mond und alle Sterne. Und Gott sah, dass es gut war. Wieder wurde es Abend und Morgen, der vierte Tag war vergangen. Am fünften Tag sprach Gott: „Im Wasser soll es von Leben wimmeln und Vögel sollen am Himmel fliegen!“ Am sechsten Tag schuf Gott das Vieh, die wilden Tiere und alle Kriechtiere auf der Erde. Und er sah die Vielfalt an Leben und sah, dass es gut war. Da sprach Gott: „Lasst uns Menschen machen, die uns ähnlich sind und über diese Erde und all das Leben auf ihr herrschen.“ So schuf Gott den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Frau. Es wurde Abend, es wurde Morgen, der sechste Tag verging. Gott sah all das, was er gemacht hatte und sah, dass es sehr gut war.
Denn wenn Gott spricht, dann wird wahr, was unmöglich scheint, was Gott sagt, das geschieht. Während Menschen nur verändern, variieren, was besteht, ist es Gott, der spricht, und es geschieht; ist es Gott, der spricht, und es geschieht.
Und so vollendete Gott seine Schöpfung am siebenten Tag und ruhte von seiner Arbeit. Und Gott segnete den siebenten Tag in besonderer Weise, an dem er ruhte von all dem, was er gemacht hatte.

Bibelstellen

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