14 - Jüngerschaft

Ich folge dir

Jesus muss damals einen extrem polarisierenden Eindruck hinterlassen haben. Warum sonst würden Menschen, die ihm begegneten alles stehen und liegen lassen und mit ihm durch die Landschaft ziehen ohne überhaupt zu verstehen, was eigentlich gerade passiert? Warum sonst würden die religiösen Führer der damaligen Zeit gegen ihre Prinzipien falsche Zeugen bezahlen und solch einen Aufwand betreiben, um einen unschuldigen Mann aus dem Weg zu räumen? Derselbe Anspruch wird an uns gestellt! "Wer von sich sagt, dass er zu Christus gehört, der soll auch so leben, wie Christus gelebt hat." (1.Joh 2,6)

songtext

Man sieht, auf deinem Lebensweg lag Wüstensand, als rangst du mit dem Teufel in Person. Die Luft erfüllt ein Hauch von Unbesiegbarkeit, als dienten dir die Engel auf dem Thron. Dein Gottvertrau‘n erscheint wie pure Heiligkeit, die dich als Helm vor allem Unheil schützt. Ich kenn‘ dich nicht, doch reichst du mir die off‘ne Hand. Hab‘ nichts, was mir auf deinen Wegen nützt. Wovon soll‘n wir denn leben? Welche Kleidung wird uns wärm‘n? An deinen Füßen nur Bereitschaft, wohin du gehst von Gott zu schwärmen. „Komm, folge mir!“ sagst du, und ich denk „ja, genau“.
Wir geh‘n zu dieser Hochzeit und du machst aus Wasser Wein! ...ein „Vorgeschmack“ - du fängst gerad‘ erst an. Doch tust du keine Wunder, um der Held zu sein, du gibst denen, die brauchen, was Gott kann. „Die Letzten werden Erste, Erste Letzte sein.“ So stellst du meine Welt auf deinen Kopf. „Wer führen will, soll dienen, um zu haben, gib, versteck dein helles Licht nicht unterm Topf!“ Und so mancher fromme Führer, der dir seine Falle stellt, fällt selbst an deinem Wort, weil dein Wort Wahrheit nur enthält. Ich seh‘ dich an... gepanzert mit Gerechtigkeit, und wähle dich zum König meiner Welt.
Ich folge dir! Wohin du gehst, will ich gehen. Ich folge dir! Was du sagst, soll geschehen. Ich folge dir! Was du versprichst, will ich sehen. Und gespannt in dieses neue Land zu wandern, setz‘ ich einen Fuß vor den ander‘n.
Du besiegst den Tod, heilst Kranke, treibst böse Geister aus. Kein Platz für was nicht heilig ist und gut. Du lehrst die hohe Kampfkunst mit dem Geistesschwert. „Der Feind ist kein Geschöpf aus Fleisch und Blut.“ Ich frage dich, wie kann auch ich auf Wasser geh‘n? Wie sprichst du, und die Stürme werden still? Du lächelst nur, „nicht ich, sondern mein Vater tut! Ich führ‘ nur aus, was er dort oben will. Ihr könntet sogar mehr noch tun, doch Zweifel brennt in euch. Der Glaube muss euch schützen, sodass aller Zweifel weicht.“ So führst du mich und zeigst mir das verheiß‘ne Land, ist alles mein, soweit der Glaube reicht.
Ich folge dir! Wohin du gehst, will ich gehen. Ich folge dir! Was du sagst, soll geschehen. Ich folge dir! Was du versprichst, will ich sehen. Und gespannt in dieses neue Land zu wandern, setz‘ ich einen Fuß vor.

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