11 Wahrheit

Schicht für Schicht zum Licht

Unsere Wahrnehmung ist verzerrt. Warum sonst landen wir immer wieder in Situationen, die wir eigentlich vermeiden wollten? Der Teufel hat ganze Arbeit geleistet unserer Gesellschaft böse Dinge gut zu reden und gute Dinge in den Dreck zu ziehen. Lügen umgeben uns mit einem Nebel, in dem Gott wie ein Konzept wirkt, um Menschen mit einem schlechten Gewissen und Androhung von Fegefeuer das Geld aus der Tasche zu ziehen; der Teufel tritt das Spektakel genießend ein paar Schritte zurück und verschwindet im Nebel und wir Menschen bleiben orientierungslos stehen, gehen vielleicht ein paar Schritte vor, einen mutigen Schritt nach links - aber im Grunde scheint doch alles völlig egal zu sein. Warum dann also überhaupt gehen? "Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen." sagt Jesus. Doch manchmal schmerzt es, unser vertrautes Weltbild loszulassen - liebgewonnene Angewohnheiten im Licht zu betrachten und ehrlich zu gestehen, dass die Freiheit, die uns versprochen wurde, nicht da ist. Wir können aus eigener Erfahrung nur Mut machen - lass das Licht zu! Sei ehrlich zu dir selbst! Lass die Wahrheit in dein Leben! Es lohnt sich. Was du bekommst ist um einiges besser, als das, was du aufgibst!

Songtext

Aus Dunkelheit hab’ ich mir selbst ein Haus gebaut, zwar klein, doch in der Mitte konnt‘ man steh’n. Hab’ ringsherum voll Stolz die Wände angeschaut, wie dunkel alles war, konnt‘ ich nicht seh‘n. Vom Nachbarn wusste ich, das war kein heller. Das wusste eig‘ntlich jeder außer ihm. So dunkel war‘s bei mir höchstens im Keller, doch was da unten lag, war eh intim.
Doch du hast durch den Spalt in meinen Mauern mein selbstgerechtes Dunkelsein gestört. Und geblendet sah ich in mir voll Bedauern, wie Dunkelheit die Wahrnehmung verzerrt.
Zeig´ mir, wohin diese dunkle Welt mein Herz führt, ich wünsche mir nichts mehr, als dass dein Licht in mir brennt! Lebendiges Wort, schärfer als jedes Samurai-Schwert, das trifft und Mark und Bein, Seelen und Geister trennt. Schicht für Schicht zum Licht!
Du hast bemerkt, wie sehr mein Herz am Schatten hing, du wolltest mir dein Licht so gern erklär‘n. Als ich mit dunklen Plänen in den Baumarkt ging, da riefst du mich, doch konnt‘ ich dich nicht hör‘n. Die Wärme hab’ ich von Weitem gern genossen, zu weit, um ihren Ursprung zu erkennen. Ich kam, doch als die Schweißtropfen flossen, wollt‘ ich vom schwarzen Mantel mich nicht trennen.
Doch du hast mit sanften Hoffnungsstrahlen unstillbare Sehnsucht entfacht. Verstrickt in meinen dunklen Ritualen, hab’ ich immer wieder an dein Licht gedacht.
Zeig’ mir, wohin diese dunkle Welt mein Herz führt, ich wünsche mir nichts mehr, als dass dein Licht in mir brennt! Lebendiges Wort, schärfer als jedes Samurai-Schwert, das trifft und Mark und Bein, Seelen und Geister trennt. Schicht für Schicht zum Licht! Schicht für Schicht zum Licht! Bis die Wahrheit durchs Dunkel bricht! Schicht für Schicht zum Licht!
Ein Loch in meiner Wand, ich hab hinausgeschaut, ein erster Schritt, doch viele noch zu geh‘n.

Bibelstellen

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